Volksinitiative
„Für den Schutz vor Waffengewalt“
Die
Wogen gehen hoch wenn das Schweizervolk über sogenannte Freiheiten abstimmen
darf. Die Gegner der Initiative wollen uns weismachen, dass es zur Freiheit
gehört eine Waffe zuhause im Schrank oder auf dem Estrich zu haben. Es gab eine
Zeit, wo es vielleicht Sinn machte die Ordonanzwaffe sofort griffbereit zu
haben, diese ist aber schon lange vorbei. Somit ist es nur noch eine
potenzielle Gefahr, welche zuhause lauert. Ich und ich bin sicher, viele andere
Männer mit mir, hätten das Sturmgewehr gerne in einem Zeughaus deponiert
während der Wehrdienstzeit. Ehrlich
gesagt war es nur eine unangenehme Pflicht eine Waffe daheim zu haben.
Natürlich
spreche ich nicht von den geübten, verantwortungsvollen Männer und Frauen
welche dem Schiesssport zugetan sind. Diese wissen sehr genau wie man mit einer
Waffe umzugehen hat und welche sicherheitstechnischen Vorkehrungen getroffen
werden müssen damit nichts passiert. Alle lizenzierten Sportler haben keinerlei
Probleme einen Fähigkeitsausweis zu erhalten und werden auch in Zukunft ihren
Sport ausüben können. Ich bin sicher bei diesen Personen steht die Waffe auch
nicht irgendwo in der Wohnung herum, sondern ist gut abgeschlossen in einem
sicheren Schrank.
Meine
Sorge gilt viel mehr den Besitzern von Waffen, welche sie in der Wohnung haben.
Von diesen Waffen geht eine potenzielle Gefahr aus. Schusswaffen sind zum
Sportschiessen oder zum Jagen gedacht, allenfalls auch für Sammler. Ansonsten
aber kann man damit töten, drohen, oder schwer verletzen, das kann niemand
schönreden. Jeder Mord oder Selbstmord und jede schwere Bedrohungen mit einer
Ordonanzwaffe ist eine zuviel. Diese Waffen gehören in ein gut gesichertes
Zeughaus. Darum legen sie am 13.2.2011 wie ich, ein überzeugtes JA für die
Initiative „Schutz vor Waffengewalt“ in die Urne.
Thomas
Gauer, Sargans